„Frau ohne Gesicht“ tarnt sich als Arbeiterin in Wattestäbchenfabrik

So eine Sauerei! Seit Jahren in süddeutschen Raum und im benachbarten Ausland Morde usw. begehen und die Behörden an der Nase rumführen, indem man als unbescholtene Arbeiterin in einer Wattestäbchenfabrik anheuert. Man hatte sich ja schon seit geraumer Zeit gefragt, was das wohl für eine Frau ist. Aber diese Perfidie hätte man ihr wirklich nicht zugetraut.
Unabhängig davon zeigt der Fall, das Spuren allgemein und DNA-Spuren im besonderen einer wertenden Betrachtung bedürfen. In meinem Beitrag vom 28.11.08 („Die im Dunkeln sieht man nicht“) hatte ich von einem Fall berichtet, in dem DNA-Spuren eines „üblichen Verdächtigen“ an einem Tatort aufgefunden worden waren, wobei der Verdächtige zur Tatzeit im Knast saß, die Tat also gar nicht begangen haben konnte.
Der Heilbronner Fall belegt, wie scheinbar unkritisch selbst dann noch eine vorgefaßten Vorstellung von einer umherreisenen „Frau ohne Gesicht“ verfolgt wird, wenn sich schon jeder Laie fragt ob hier nicht ein Phantom, vulgo: ein Trugbild verfolgt wird. Dies hat sich jetzt bestätigt. Kein Ruhmesblatt für die Strafverfolger.

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