Justiz in Darmstadt unbekannt

‚Ne Kiste Akte mit DHL an die „Justizbehörden, Mathildenplatz 15 in Darmstadt“ geschickt und auch die Postleitzahl nicht vergessen. Zehn Tage später ist das Ding wie ein Bumerang wieder da. „Empfänger unbekannt“.
Halt das Ding mit dem Auto hingefahren. Lag auf’m Weg. Gericht noch immer am Platze. Nicht unbekannt. Paket war teuer gewesen. Irgendwas jenseits von 10 €.  Sicher war die Vorweihnachtszeit schuld. Leider kann die Post ja nicht reingucken, ob’s was wichtiges ist, wie meine Akten zum Bleistift, oder nur irgendwas unnötiges vom Amazon zur Befriedigung vermeintlicher Bedürfnisse. Und wer wollte das am Ende auch beurteilen. Die Akten schienen jedenfalls der Post die Beförderung zum Empfänger nicht wert.
Ach, eigentlich hatte sie ja auch ein wenig Recht damit. Bei mir waren sie indes auch nicht an der richtigen Stelle.

6 Gedanken zu „Justiz in Darmstadt unbekannt

  1. RA Maréchal

    Schön!

    Mir schickt DHL nach zwei Wochen im Orbit ein Päckchen an das Rhein-Main Jobcenter zurück mit dem Vermerk, daß die Angabe einer Postfachadresse nicht zulässig sei. Seit über 20 Jahren praktiziere ich das nicht anders, es ist nach der Einführung der neuen Postleitzahlen sowieso eine Großkundenadresse. Das i-Tüpfelchen ist, daß ich das Päckchen in einer regelrechten Postfiliale (früher hätte man das Postamt genannt) aufgegeben habe und die Anscrift dort nicht moniert wurde.

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  3. klabauter

    Warum schicken Sie denn Akten an „Justizbehörden“??? Normalerweise weiß man doch, ob’s an StA, LG, AG, OLG gehen soll?

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  4. klabauter

    Danke für den Querulanten. Wenn das Ihr Umgangston ist, spricht das für sich, schön, dass Sie sich in Ihrem blog so offen darstellen.

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  5. flauaus Beitragsautor

    Bitte, gerne geschehen. Sie sollten sich erst dann über die Umgangsformen anderer beschweren, wenn Sie Ihre Beiträge offen und nicht im Schutze der Anonymität verfassen. Ich habe keine Lust querulatorische Fragen von jemandem zu beantworten, der auf sämtlichen Blogs herumklabautert, aber nicht einmal zu erkennen gibt, wer er ist.Urteilen Sie also nicht über meinen Umgangston, sondern fragen sich, ob es nicht Ihre Umgangsformen sind, die Sie zur Anonymität veranlassen.

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